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Montag, 19. Juni 2017

Welche Möglichkeiten bieten die Social Medias speziell den Startups

Warum gerade Startups in der Kommunikation auf Social Media Kanäle setzen sollten und welchen Impact professionelles Social Media Marketing für diese haben kann. Ein paar Gedanken in sechs Punkten.



Mittlerweile wissen Startups wie auch Corporates: Ohne Social Media Kanäle lässt sich im Jahr 2017 nur schwer Marketing machen. Aus diesem Grund setzen weiterhin immer mehr Unternehmen einen Fokus in ihrem Marketing- und Kommunikations-Mix auf Facebook, Instagram, Twitter und die diversen anderen sozialen Netzwerke.

1. Potentielle Kunden und Partner in den Social Medias erreichen.

Als Beispiel: Mehr als 3,5 Millionen Österreicher sind auf Facebook registriert, etwa eine Million Österreicher nutzen Instagram, 770.000 registrierte LinkedIn Nutzer kommen aus Österreich und immerhin noch etwa 150.000 der Österreicher tummeln sich auf Twitter. Kommunikationsstrategie: B2B oder B2C? Diese Frage stellt sich bei solch hohen Nutzerzahlen nicht mehr. Als Startup kann man in den sozialen Netzwerken mit den richtigen Inhalten und einer kreativen Umsetzung, all jene Menschen erreichen, die sich für das jeweilige Angebot, sei es eine App, eine Dienstleistung oder ein Produkt, interessieren. Durch professionelles Content- als auch Community Management, und das zu einem relativ geringen Kostenaufwand - vor allem im Vergleich mit Werbeformen in den “klassischen Medien”.

2. Ohne großen Aufwand neue Produkte, Dienstleistungen und Angebote promoten.

Noch nie war es, auch für kleine Unternehmen, so einfach neue Produkte, Angebote oder Updates der App zu kommunizieren oder eine neue Dienstleistung aus dem Portfolio zielgerichtet unter die Leute zu bringen. Hierzu sollte man aber die Sprache der einzelnen Netzwerke sprechen, was die Darstellung der eigenen Inhalte angeht. Die Social Medias funktionieren nicht gleich, dessen muss man sich im vorhinein bewusst sein. Es empfiehlt sich für jedes Netzwerk eine eigene Content Strategie anhand der Zielsetzungen zu definieren.

Beispiel: Startup A launcht ein neues Produkt, setzt es kreativ in Szene und veröffentlicht dieses passend und auf die Social Medias zugeschnitten. Die schon davor aufgebaute Community wird darauf reagieren, es Liken, Sharen sowie auf den Beitrag anklicken der in den Online-Shop führt. Handelt es sich um eine starke Community so wird der eine oder andere Fan Feedback zum Produkt geben oder sich selbst mit diesem auf der (Facebook) Page verewigen, als auch natürlich auf dem privaten (Instagram) Channel, meist ungefragt, Werbung in Form von Postings, Markierungen oder dem Hashtag, für das Produkt machen. Stichwort: User Generated Content.

3. Trend: Bewegtbild. Hohe Reichweite durch Video Uploads.

Nicht nur auf Facebook werden Videos gerne von den Nutzern konsumiert, auch bei Instagram, LinkedIn oder Twitter erreicht das Bewegtbild Format sehr gute Impressions sowie im Idealfall viele Interaktionen. Genau diesen Trend gilt es auch für Startups zu nutzen. Videos für die Social Medias, lassen sich mit einem aktuellen Smartphone relativ einfach erstellen, sind schnell zur richtigen Zeit hochgeladen und schaffen bei dem nötigen Maß an Kreativität die gewünschte Awareness. Und darüber hinaus im besten Fall auch die vorher definierten Conversions, wie Klicks, Downloads oder Bestellungen. Auch Livestreams auf Facebook, Instagram und Twitter sollten in der Content Strategie berücksichtigt, in jedem Fall aber ein paar Mal vorab getestet werden. Mit einem aktuellen Smartphone, einer guten Internetverbindung sowie unter Berücksichtigung von ein paar wenigen weiteren Details, ist jedes Startup derzeit in der Lage spannenden Content LIVE in die Social Media Welt(en) zu streamen.

4. Interaktion und direktes Feedback durch die Fans und Follower.

Social Media Präsenzen eignen sich wunderbar um Feedback über das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung, durch die im Vorfeld aufgebaute Community einzuholen. Wo findet man am schnellsten und einfachsten Beta Tester für die neue App oder die Erweiterung des Online Shops? Die Chance ist hoch solche in der eigenen Facebook oder Twitter Community anzutreffen. Einfach Posting erstellen und einen direkten Link anbieten - die Mehrzahl der Fans interessieren sich für das Angebot, sonst wären sie nicht Fans der Page geworden. Auch fungieren Fans und Follower durch jedes Like, jeden Share oder Retweet als Multiplikatoren der eigenen Inhalte und werden so zu “Brand Ambassadors” in deren eigener Community.

Tipp: Vorsichtig sein, auch Fans werden sich kritisch äußern oder schlechte Bewertungen abgeben, wenn sie mit der Performance nicht zufrieden sind. Darauf kann und muss man sich vorbereiten. Unabdingbar in diesem Fall: Laufendes Monitoring der eigenen Präsenzen bzw. generell der Social Medias.

5. Social Media Ad Kampagnen funktionieren einfach besser mit starken Social Media Pages.

Mittlerweile ist Social Advertising fixer Bestandteil der unternehmerischen Marketing Strategie geworden. Alle größeren sozialen Netzwerke bieten Möglichkeiten an, auf der jeweiligen Plattform Werbung zu schalten. Das sollte selbstverständlich auch von Startups genutzt werden. Strategie, Zielsetzung und Kreativität sind hier die relevantesten Stichworte. Auch mit kleineren Ad Budgets können Erfolge gefeiert sowie gute Conversion Rates erzielt werden. Aber was nutzt eine Ad Kampagne bei Facebook, wenn die eigene Unternehmens-Facebook Page schlecht oder gar nicht betreut und gepflegt wird? Nicht die Ad Kampagnen stehen im Vordergrund - diese sind gezielt und bewusst einzusetzen - sondern die täglichen organischen Postings als auch die professionelle Betreuung der eigenen Community.

Tipp: Sponsert nicht Beiträge die schon organisch schlecht performt haben, das hat nämlich wahrscheinlich auch seinen Grund. Setzt stattdessen Budget auf die Postings die auch ohne Bezahlung von den Fans und Followern positiv auf- und wahrgenommen werden. Der Impact wird in der Gesamtbetrachtung ein größerer sein.

6. Buzzword: Influencer Marketing.

Nicht für jedes Startup macht diese Form des Marketings Sinn. Influencer engagieren im Bereich MedTech oder FinTech (einen Versuch wäre es vielleicht wert)? Es sind vor allem die Startups aus dem Lifestyle Bereich oder mit einem “stylishen” und herzeigbaren Produkt, bei denen sich eine solche Kampagne lohnen könnte. Influencer verfügen über viele Follower auf den diversen Channels. Kommunizieren sie glaubhaft und konnten eine sehr aktive Community aufbauen, wird eine Kooperation auch für Startups, gerade aus den erwähnten Bereichen, als zusätzliche und authentische “Werbeform” spannend.

Beispiel: Ein Startup hat eine innovative Travel App in den App Stores gelauncht. Hier würde es sich natürlich anbieten mit einem Influencer mit dem Fokus Reisen eine Zusammenarbeit einzugehen. Selbiger promoted über seine Channels die neue App und erreicht genau die User, die Interesse am Thema Reisen haben. Aber Vorsicht: Qualität vor Quantität - nicht jeder Influencer mit hunderttausenden Followern eignet sich für eine solche Kooperation.

Das Thema Social Media geht selbstverständlich weit über diese sechs Punkte hinaus. Diese sollen nur als Orientierung verstanden werden, welche Möglichkeiten die sozialen Netzwerke für Startups bieten können. 

Dieser Kommentar ist auf derbrutkasten.com erschienen.

Montag, 10. Oktober 2016

Instagramer Austria: Unsere Kommunikation wird immer visueller

Österreichweit zählt die online Foto-Plattform Instagram über 800.000 User. Mittlerweile hat sich eine sehr aktive Community gebildet: Touren und Events werden organisiert, um gemeinsam die coolsten Orte des Landes fotografisch festzuhalten und mit anderen Nutzern zu teilen. Auch für Unternehmen wird Instagram als Marketing-Tool immer interessanter.
Wer oder was steckt eigentlich hinter “IGers Austria”?

Claudio: IGers Austria steht für Instagramers Austria. Instagramers ist eine Community rund um Instagram, die ihren Ursprung in Spanien hat und deren Ziel es war, Instagram User bzw. Social-Media affine Fotografen auch offline zu vernetzen und zusammen zu bringen zum Beispiel im Rahmen von InstaMeets oder InstaWalks.

Birgit: Instagramers Austria ist das österreichische Pendant dazu, mit dem wir Instagramer in ganz Österreich vernetzen wollen.

Gregor: Das Kernteam in Wien besteht aus acht Person. In den Bundesländern wird es von weiteren Community Managern ergänzt.

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Freitag, 20. Mai 2016

Snapchat - der Messenger der den Ton angibt am Smartphone

Snapchat ist keinesfalls ein neuer Player am Markt. Den Instant-Messaging Dienst gibt es immerhin schon seit September 2011. Das Netzwerk – geschätzter Marktwert: 19 Milliarden USD – geht also im kommenden Herbst nun auch schon ins fünfte Jahr. Eine gefühlte Ewigkeit im Netz-Zeitalter. Gegründet wurde das Unternehmen nicht wie üblich in dieser Branche im Silicon Valley oder in San Francicso sondern weiter südlich im kalifornischen Los Angeles.
Schon vor einigen Jahren sorgte Snapchat in der medialen Berichterstattung für Aufsehen. Damals waren es vor allem US-Teenager die den Dienst dafür nutzten, um sich gegenseitig Nacktfotos – sogenanntes Sexting – zu senden. Natürlich im festen und guten Glauben diese Bilder vernichten sich dann nach ein paar Sekunden sowieso von selbst. Das dem dann tatsächlich nicht so war, weiß nun auch hoffentlich jeder Pubertierende über dem großen Teich.
Der nächste Skandal brach dann 2013 über die Gründer Robert Murphy und Evan Spiegel herein. Der Dienst wurde Opfer eines Hackerangriffes – 4,6 Millionen Nutzerdaten wechselten den Besitzer. Der Beliebtheit von Snapchat schadete weder das eine, noch das andere. Die Zahlen beweisen das: Weltweit 100 Millionen täglich aktive Nutzer konsumieren insgesamt zehn Milliarden (!) Video-Clips pro Tag.

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Montag, 14. März 2016

Ist Instagram das Facebook von morgen?

Es gibt derzeit, abgesehen von Snapchat, wohl kein Soziales Netzwerk über das so viel gesprochen wird wie Instagram. Im Jahr 2012 hat Mark Zuckerberg, wie auch einige Zeit später bei Whatsapp, einen guten “Riecher” bewiesen als Facebook um eine Milliarde US Dollar Instagram gekauft hat.
Die Fotoapp ging 2010 im Appstore von Apple online, zwei Jahre danach auch im Playstore von Google (Android) und seitdem zeigt die Erfolgs-Kurve stetig nach oben. Vom Hipster Fotonetzwerk mit den netten Vintage Filtern und den quadratischen Fotos bis zum 400 Millionen User zählenden Social Network. Jede Minute werden 1,1 Millionen Fotos und Videos geteilt. Täglich etwa 26,4 Millionen Beiträge gepostet. Alleine in Österreich nutzen schon fast eine Millionen Menschen das Netzwerk. Das sind Werte die Instagram nicht mehr aus einer professionellen Multi-Channel-Social Media Kommunikation wegdenken lässt.

Viele Unternehmen - vom Multi-Konzern, über heimische Startups bis zum Bio-Markt ums Eck - haben die Stärke von Instagram erkannt und zeigen dort vermehrt Präsenz. Der Fokus von vielen Unternehmens-Accounts liegt hierbei auf Visual-Storytelling. Umso besser eine Kampagne ist umso mehr Interaktion findet statt.

Vor allem im Vergleich mit Facebook zeigt Instagram hier seine Stärke. Schwinden Reichweite und Interaktionsraten bei Facebook zusehends und müssen mit mehr oder weniger hohen Budgets durch beispielsweise gesponserte Postings gepusht werden, stiegen die Interaktionsraten bis zuletzt beim “kleineren Bruder” an. Das liegt wohl auch am derzeit (!) noch fehlenden Algorithmus bei Instagram und dem einfacheren Konsum des Contents. Zuletzt haben mehrere Online Beiträge darauf hingewiesen, dass das gleiche hochgeladene Foto bei Instagram weit mehr Interaktionen als bei Facebook generieren konnte. Die Instagrammer sind Interaktions-Freudiger wie es scheint.

Das ist ein großer Vorteil gerade auch für Startups und den Entrepreneurs dahinter, die über keine großen Marketing Budgets verfügen. Man kann Produkt, Dienstleistung und Team in den Fokus rücken und somit Geschichten erzählen. Behind the Scenes vom Team Meeting, Fotos vom Pitch, Award Verleihungen und ähnliches - all das trifft auf eine interessierte Community.

Aus Österreich sind besonders Shpock und Runtastic reichweitenstark - beide verfügen über eine internationale Ausrichtung. Geht es bei Runtastic um das Thema Laufen, werden bei Shpock vor allem coole Produkte und “good feeling” Posts präsentiert. Auch foodora.at - der in Wien omnipräsente rosarote Food Delivery Service - betreibt einen eigenen Instagram Kanal in dem es vor allem - Überraschung - um Essen und deren Kooperationspartner geht. Kiweno - das Startup aus Wien für alle Menschen mit Unverträglichkeiten - setzt auf Foodies (Essensfotos) und informiert bei Instagram die Community über Produkte die auch mit einer Lebensmittel-Unverträglichkeit konsumiert werden können. Das Startup dvel zeigt in mehr als hundert Beiträgen unter anderem Bilder aus deren Community - sozusagen ein Best of Entscheidungsfindung durch die App. Zusätzlich lässt uns dvel Founder Peter Buchroithner auf seinem privaten Instagram Account am Leben eines Startup Gründers teilhaben. Derzeit wird aus Kalifornien gepostet.

Seit ein paar Monaten ist Instagram auch zur Werbeplattform mutiert und dadurch wohl noch einen Tick spannender für Unternehmen. Die Ad`s werden fast schon nativ im Newsstream der User platziert. Leider sind die Ad`s oftmals die gleichen wie bei Facebook, werden Instagram Ad`s doch im Facebook Werbeanzeigenmanager erstellt. Hier ist in jedem Fall mehr Kreativität gefragt und noch viel Luft nach oben. Kein anderes Netzwerk legt den Fokus - vor allem durch die Nutzer selbst - so stark auf die Ästhetik des präsentierten Contens wie Instagram.

Ist Instagram das Facebook von morgen? Das kann derzeit so sicher nicht beantwortet werden. Zu unterschiedlich sind die Funktionen und Möglichkeiten der beiden Netzwerke. Abzuwarten bleibt überdies die Einführung eines Algorithmus bei der Foto-Plattform, wir vor ein paar Tagen angekündigt wurde.

Ein Big Player im Social Web ist Instagram aber jetzt schon und es wird spannend bleiben wie sich dieses Netzwerk in den kommenden Jahren (weiter-) entwickeln wird.

Freitag, 4. März 2016

52museums - die Wien Edition

Das US-Instagram-Projekt "52museums" vereint Museen aus aller Welt und aus allen Sparten über das gesamte Jahr 2016 auf einem Instagram Kanal.

Ende Februar kam es zur "52museums - Wien Edition". Gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Wien und dem Quartier21 bespielte das Leopold Museum eine Woche gemeinsam den "52museums" Instagram Kanal. Zum Auftakt und zum Ende der Woche gab es ein Posting in Form einer Kollage die alle drei Häuser in voller Pracht zeigte. Die anderen Tage wurden jeweils einzeln bespielt.


Ziel der Aktion war es einerseits Wien als die Kultur Metropole zu zeigen die Wien ist, andererseits drei unterschiedliche Kunsteinrichtungen und Häuser zu präsentieren. Das Leopold Museum spannte den Bogen von Egon Schiele und Gustav Klimt über die Architektur des Hauses und Highlights aus dem vergangenen Jahr bis zur "Wien1900 / Vienna1900" Dauerausstellung die einen guten Blick in die Ausstellungsräumlichkeiten bot. Das Q21 bot Live Fotos von einem Event Opening sowie neue Perspektiven aus dem Museumsquartier. Auch das Jüdische Museum Wien liess einen tiefen Blick hinter die Kulissen zu, postete beliebte Ausstellungsexponate genauso wie die Besonderheiten der beiden Wiener Standorte.  


Benefit der Aktion abseits von neuen Followern, Likes und Impressions: Die drei Social Media Verantwortlichen waren im Vorfeld sowie während der "52museums" Woche in einem regen persönlichen Austausch. Ein gutes Fundament für weitere Kooperation im on- als auch offline Bereich. 

Leopold Museum 

Quartier21

Jüdisches Museum Wien

Donnerstag, 11. Februar 2016

Museen in den sozialen Netzwerken am Beispiel Leopold Museum in Wien

Warum setzen gerade Museen auf Social Media und warum sind sie oftmals so erfolgreich in den sozialen Netzwerken? Im Jänner des letzten Jahres schaltete das Leopold Museum in Sachen Social Media gleich mehrere Gänge hinauf. Ein Facebook Kanal bestand schon seit einigen Jahren, vor mehr als 12 Monaten folgten dann weitere Präsenzen im Social Web, wie auf den Plattformen Twitter und Instagram.

Jedes Museum, jede Kunsteinrichtung hat besonderes zu zeigen – die Ausstellungsexponate sowie die Geschichten rund um die präsentierten Künstler. Ein Vorteil gegenüber vielen Unternehmen im Web. Stichwort: Snack Content und Storytelling. Zusätzlich finden regelmäßig Openings und spezielle Aktionen statt. Auch die Architektur der meisten Häuser lässt sich von diversen Blickwinkeln betrachten und ablichten. Überspitzt gesagt: Content gibt es zur Genüge. Vor allem für (visuelle) Netzwerke wie Snapchat und Instagram, ein großer Vorteil gegenüber anderen Brands und Unternehmen, die oftmals mühsam passende Inhalte kuratieren müssen.

Sonntag, 17. Januar 2016

Snapchat im Museum

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres ging das Leopold Museum in Wien mit seinem Snapchat Kanal online. Nach einer Phase des Experimentierens mit diesem sozialen Netzwerk wurde der neue Channel über die bestehenden und reichweitestarken Social Medias (Facebook, Twitter und Instagram) beworben. Nun einige wenige Wochen nach dem Launch verfügt das Museum über mehrere hundert Follower. Etwa zwei Mal die Woche gibt es einzelne Snaps, vor allem aber diverse Snapchat Storys aus dem für Schiele und Klimt weltbekannten Leopold zu sehen. Auch die BesucherInnen des Museums kommen in den Geschichten zu Wort und wünschten zuletzt den "ZuseherInnen" eine frohe Weihnacht in Form von kurzen Videos. Das Feedback auf die Snaps kann sich sehen lassen. Ungefragt und ohne Aufforderung reagieren die Follower auf die Storys - natürlich per kreativem Snap. Hier eine kleine Auswahl:
   
2016 wird der Leopold Museum Snapchat Kanal noch intensiver in die Social Media Kommunikation der Kunstinstitution in Wien integriert. Gerade für Museen bietet Snapchat tolle Möglichkeiten auf Haus und Ausstellungen aufmerksam zu machen. Natürlich ist gerade bei Snapchat viel Kreativität gefragt, wie auch Zeit und personelle Ressourcen. Für eine Snapchat Story mit Bildern und Videos - die auch wirklich Spaß macht beim ansehen und überdies im besten Fall Interaktivität durch die Follower hervorruft - braucht es ein Skript, innovative Ideen, braucht es Personen die in Realtime die Story erstellen und vieles mehr. Wie sich Snapchat 2016 in Europa und speziell in Österreich entwickeln wird bleibt abzuwarten. Spaß macht die Bespielung mit Inhalten in jedem Fall jetzt schon!

Donnerstag, 19. November 2015

Limonis meets foodora.at

Spätestens seitdem Wien mittags innerhalb des Gürtels voll ist mit foodora Radlern sollte man wissen, um was es sich bei diesem deutschen StartUp handelt. Foodora versteht sich als klassischer Essenszulieferer - aber eben mit kulinarischem Anspruch. Nur ausgesuchte Lokale finden sich in der Liste auf der foodora.at Website. Die Bestellung sowie die Bezahlung funktionieren unkompliziert über das Web oder die foodora Applikationen für Android und iOS. Auch Social Media wird von diesem Unternehmen - mit dem Anspruch ganz Europa mit Essen zu beliefern - sehr ernst genommen. So betreibt der österreichische Ableger, der zur bekannten Rocket Internet Schmiede gehört, eine Facebook Seite und einen Instagram Kanal.
Auch das Limoni`s, Mittelpunkt des kulinarisch-gesunden Lifestyles des achten Bezirks, setzt bei den Auslieferungen auf die Dienste von foodora. Damit können seit ein paar Monaten, das Limoni`s war von Anfang an in der Lokalliste vertreten, alle Speisen (Tagesteller, Suppen, Eintöpfe, Sandwiches, Salate, Süßes usw.) aber auch die berühmten Smoothies und diverse Limonaden ganz einfach über den Online Service bestellt werden (Limoni`s bei foodora.at).
Sich Essen & Trinken nachhause liefern zu lassen ist in vielen internationalen Städten schon sehr lange Gang und Gäbe. Auch in Wien liegt ein solcher Service abseits von Pizza und Chinesisch, vor allem für die Mittagspause im Büro oder beispielsweise für den Netflix-Abend, durchaus im Trend. Mit foodora.at ist nun seit ein paar Monaten ein neuer Anbieter am Markt der sowohl beim Service als auch bei der Qualität von Speisen und Lokalen durchaus hervorsticht.

Ein kurzes aber lesenswertes Interview mit dem foodora Founder Konstantin Mehl findet sich übrigens auf der Webseite von derbrutkasten.at

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Vienna Nigh Run 2015

Ende September 2015 war es wieder soweit. Wien im Lauf-Ausnahme-Zustand. Auf der nächtlichen Wiener Ringstraße fanden sich an die 20.000 Läuferinnen, Läufer, Rollstuhl-Athleten und Nordic Walker ein um eine Runde zu drehen. Alles für die gute Sache, sozusagen ein Charity Run für die bekannte Organisation "Licht für die Welt". Es war der Tag des "erste bank vienna night run".
Neben der intensiven Betreuung des "vienna night run" Facebook Kanals - vor allem als Supportkanal für die TeilnehmerInnen vor, während und nach dem Lauf - wurde heuer erstmals auch auf das soziale Netzwerk Instagram gesetzt. Neben regelmäßigen Postings im Vorlauf des Events, gab es bei Instagram auch am Tag des Runs selbst, einiges an Fotos und Videos zu sehen - LIVE von der Wiener Ringstraße. Durch das mehrfache kommunizieren des offiziellen Hashtags "#vnr15" auf der Webseite, im Newsletter, bei Facebook und auf Instagram konnten überdies mehrere hundert Fotos und Beiträge der Veranstaltung zugeordnet werden.  

Mittwoch, 29. Juli 2015

Egon Schiele goes Instagram

Seitdem das Leopold Museum im Jänner 2015 mit einem eigenen Instagram Kanal gestartet ist, sind die Followerzahlen stetig gestiegen. Das Feedback der Fans ist überwältigend. Derzeit steht der Kanal bei 4002 Followern, die fast täglich ein Foto aus dem Leopold präsentiert bekommen.

Insgesamt finden sich unter dem Hashtag (#) LeopoldMuseum mehr als 6.400 Fotos von den diversen Ausstellungen, aber auch von der spannenden Architektur des Hauses.


Das Museum im Herzen von Wien im Museumsquartier ist mit dieser hohen Anzahl an Fans die klare Nummer Eins aller Museen und Kunsteinrichtungen in Österreich. Im deutschsprachigen Raum rangiert das Museum derzeit auf dem dritten Platz.

Instagram ist ein Foto- und Smartphone Netzwerk welches in Österreich derzeit über 780.000 NutzerInnen (Quelle: socialmediaradar.at) verfügt - Tendenz steigend - und vor einiger Zeit vom Platzhirsch der sozialen Netzwerke “Facebook” übernommen wurde.

Sonntag, 26. April 2015

Leopold Museum setzt erfolgreich auf Instagram

Vor Kurzem hat sich das ViennaContemporaryMagazin mit den Instagram Kanälen der Wiener Institutionen befasst denen es unbedingt zu folgen gelte. Darunter auch das Leopold Museum Wien. 

Screenshot: viennacontemporarymag.com

Instagram gehört seit einiger Zeit zu Facebook und ist wohl das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk weltweit. Mehr als 300 Millionen Menschen - in Österreich sind es 780.000 angemeldete NutzerInnen - laden regelmäßig Fotos und kurze Clips hoch, folgen Brands, Promis, Freunden und kommentieren sowie liken munter darauf los.  

Gerade für Museen macht ein Instagram Kanal Sinn. Das Netzwerk setzt auf Visualisierung und die meisten Museen haben viel zum herzeigen und zu präsentieren. So natürlich auch in Österreich. Es verwundert also nicht, dass fast alle größeren Kultur Häuser des Landes Instagram für ihre (Social Media-) Kommunikation nutzen. Der Content ist vielseitig: Fotos aus den Ausstellungen, Videos von Eröffnungen und anderen Veranstaltungen genauso wie eine Visualisierung der eigenen Kunstwerke oder der Architektur und Umgebung der Museen. 
 
Das Leopold Museum ist seit Jänner 2015 in diesem Netzwerk aktiv und konnte einen rasanten Anstieg, was Follower und Interaktionsraten mit Fotos und Video-Clips angeht, verbuchen. Täglich werden Fotos aus vergangenen und aktuellen Ausstellungen hochgeladen - dabei scheinen vor allem jene Bilder von Egon Schiele, die bis zu 300 Likes erhalten, die Follower besonders zu begeistern. Die Einbettung in das Wiener Museumsquartier dient zudem regelmäßig als Kulisse für Fotos und Clips des architektonisch spannenden Gebäudes. Ein beliebtes Motiv, vor allem auch bei Besuchern, sind hier die Lichtinstallationen des Museums, die regelmäßig mit den Ausstellungen wechseln.

Screenshot: instagram.com/leopold_museum

Zuletzt wurde die Pressekonferenz sowie die am Abend des selben Tages stattgefundene Eröffnung der aktuellen Ausstellung - "Tracey Emin / Egon Schiele - Where I want to go" (bis 14. September 2015 zu sehen) neben Twitter auch auf Instagram thematisiert und dokumentiert. 

Der Instagram Channel des Leopold Museums zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Kanälen des Landes sondern verfügt derzeit (Stand 26.4.15) mit 2115 Followern auch über die meisten Fans aller österreichischen Museen.  

Hier der Link zum Instagram Kanal: https://instagram.com/leopold_museum/

Sonntag, 15. Februar 2015

Leopold auf Instagram und Twitter

Was macht man um seine neuen Social Media Kanäle bekannter zu machen? Da gibt es natürlich viele Möglichkeiten, die einfachste ist ein Ankündigungsposting auf der jeweils Reichweiten stärksten Plattform, in diesem Fall Facebook mit mehr als 15.000 Fans, zu posten um dadurch auf die anderen Channels aufmerksam zu machen.

©leopoldmuseum
©leopoldmuseum
©leopoldmuseum

Hier die Links zu den seit Jänner 2015 bestehenden Social Media Kanälen des für seine weltweit größte Egon Schiele Sammlung bekannten Museums:

Leopold - Instagram Kanal
Leopold - Twitter Kanal

Montag, 2. Februar 2015

Das erste Video mit der neuen Twitter Funktion

Am vergangenen Sonntag gab es die Möglichkeit die neue Twitter Video Funktion zu testen. Gefilmt wurde mit der Standard-Kamera-App des Nexus 5 Smartphones. Kurz davor wurde im selben Rahmen, also mit fast den gleichen Lichtverhältnissen ein Video per Instagram gemacht und hochgeladen. Natürlich bietet weder das eine noch das andere Netzwerk ein wirklich professionelles Video-Tool. Für kurze Momentaufnahmen, abgerufen auf Smartphone oder Tablet, sollte die Qualität der Aufnahmen aber in jedem Fall reichen.
Hier zum Instagram Video

Hier zum Twitter Video

Zusammengefasst lässt sich tatsächlich eine bessere Qualität bei dem Instagram Video feststellen. Das Netzwerk hat aber auch schon mehr Erfahrung mit den kurzen Videos die in der Endlosschleife im Stream der Follower präsentiert werden. Twitters Funktion gibt es erst seit Kurzem und wird sicher noch weiterentwickelt in den kommenden Wochen und Monaten. An sich sollte Twitter aber trotzdem schon mehr Skills mit Video-Tools durch den hauseigenen Dienst Vine gesammelt haben. In jedem Fall auch spannend wie sich dieser in nächster Zeit entwickeln wird. Die Frage ist ob Twitter mehr Vine oder die App-intere Videofunktion pushen wird.

Sonntag, 11. Januar 2015

Social Media Offensive im Namen der Kunst

Seit dem heurigen, noch jungen Jahr, setzt das für seine Egon Schiele Sammlung weltbekannte Leopold Museum vermehrt auf den Einsatz von Social Media Kommunikation. Gemeinsam mit der Social Media Agentur "Social Competence - Digital Consulting" wurde ein Instagram, Pinterest, Google Plus sowie ein Twitter Kanal erstellt. Alle Channels werden in den kommenden Monaten regelmäßig mit sehenswertem Content und speziellen Aktionen aus dem Museum bespielt.

Instagram Kanal Leopold Museum Wien

Das Leopold verspricht sich von diesen Präsenzen eine erhöhte Sichtbarkeit im Web und online Reichweite der eigenen Inhalte sowie einen aktiven Austausch mit Kunst Fans und am Thema Kultur Interessierten aus der ganzen Welt.

Twitter Kanal Leopold Museum Wien

Der Fokus des Leopold Museums liegt auf dem Aufbau einer aktiven online Community, aber auch darauf Informationen über befreundete nationale und internationale Kunsthäuser- und Einrichtungen über diese Kanäle zu verbreiten.

Webseite: http://www.leopoldmuseum.org/
Facebook: https://www.facebook.com/LeopoldMuseum
You Tube: https://www.youtube.com/user/LeopoldMuseumWien
Instagram: http://instagram.com/leopold_museum
Pinterest: https://www.pinterest.com/leopoldmuseum/
Twitter: https://twitter.com/Leopold_Museum
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Für Fragen: 
social(@)leopoldmuseum.org
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