Donnerstag, 19. März 2015

#MuseumWeek 2015 startet am Montag

Mehr als 1.800 Museen sind bei der heurigen #MuseumWeek, die weltweit zum zweiten Mal stattfindet, mit dabei. Eine ganze Woche in der die unterschiedlichsten Ausstellungshäuser auf Social Media setzen - in diesem Fall vor allem auf den Kurznachrichtendienst Twitter, der auch als offizieller Partner auftritt. Für die Museen ist diese Woche eine großartige Möglichkeit die Aufmerksamkeit und den Blick der internationalen Twitter Community auf die eigenen Häuser und Ausstellungen zu richten.


Auch mehrere Museen aus Österreich werden diese sieben Tage und sieben Hashtags nutzen um sich der Welt zu präsentieren. Darunter auch das Wiener Leopold Museum, welches für die größte Egon Schiele Sammlung der Welt bekannt ist - https://twitter.com/Leopold_Museum

Fotocredit Leopold Museum

Auf der offiziellen Webseite der #MuseumWeek findet sich überdies ein eigener Twitter Space, der alle Tweets abbildet genauso aber auch Statistiken zu diesem online Event anzeigt:
museumweek2015.org/en/twitter-space/

Freitag, 6. März 2015

Jedes Jahr am E-Day

Andreas Modritsch ist CEO von dem bekannten Wiener Unternehmen "News on Video" und schon fast so etwas wie ein E-Day Veteran der jedes Jahr vor allem wegen den Panels und der Möglichkeit des Netzwerkens gerne als Gast vor Ort ist.

Andreas Modritsch, bitte ein paar Worte zu deiner Person.

Ich bin nach vielen Jahren Kulturmanagement und einigen Jahren Finanzverantwortung beim Filmemachen angekommen und bin als Geschäftsführer von News on Video leidenschaftlich in der digitalen Filmwelt unterwegs - besonders in den sozialen Medien.

Donnerstag, 5. März 2015

Sproing PR Manager über Gamification, E-Day und Social Media

Von dem bekannten Wiener Unternehmen Sproing sind heute am E-Day 2015 Alexander Amon (PR) und Matthias Bauchinger (technischer Leiter) präsent. Zweiterer als Panel Speaker, Amon vor allem in seiner Funktion als PR Manager zum Networking.  

Lieber Alexander Amon, bitte zu erst ein paar Worte zu deiner Person.

Mein Name ist Mag. Alexander Amon und ich betreue seit April 2014 alle PR- und Social Media Agenden beim Wiener Entwicklerstudio Sproing.

Google Austria wieder am E-Day präsent

Evelyn Leu ist Schweizerin verbringt aber seit mehr als einem Jahr sehr viel Zeit in Österreich. Die meisten Menschen die sich mit den Google Werbe-Tools beschäftigen kennen sie von einem ihrer vielen Workshops. Auch heuer ist Google Austria wieder präsent auf dem E-Day 2015 und tritt als offizieller Partner der Wirtschaftskammer Österreich auf.  

Wie bist du zu Google und in deine Position gekommen? 

Vor Google habe ich bei der grössten Erwachsenenbildungsinstitution der Schweiz gearbeitet. Dort war ich zuständig für Entwicklung von Weiterbildungsangeboten im Bereich Marketing und Verkauf. Unter anderem habe ich in dieser Position bereits Google AdWords Trainings konzipiert und aushilfshalber auch unterrichtet.

Erste E-Day 2015 Eindrücke

Pünktlich startete heute in Wien der Auftakt zum E-Day 2015. Viele unterschiedliche Panels und noch mehr interessierte Menschen tummeln sich seit dem frühen Vormittag im Hauptgebäude der Wirtschaftskammer Österreich im 4. Bezirk der Bundeshauptstadt. Hier ein paar erste fotografische Eindrücke von der jährlich stattfindenden Veranstaltung die sich vor allem an KMU`s richtet:















In den USA ist man mindestens 1 bis 2 Jahre voraus

Dr. Mario Herger lebt seit mehr als einem Jahrzehnt im Silicon Valley und ist über die Grenzen Kaliforniens für seine Expertise im Bereich "Gamification" bekannt. Der viel gebuchte Speaker organisiert überdies mehrmals im Jahr die "Silicon Valley Inspiration Tour", bei der man einige intensive Tage lang den Spirit des Silicon Valleys hautnah erleben kann. Am heurigen E-Day ist Gamification ein großes Thema, weswegen Mario Herger ein paar Fragen zu diesem spannenden Feld beantworten wird.  

Für all jene die dich nicht kennen, kannst du dich bitte kurz vorstellen?

Ich bin gebürtiger Wiener und wohne seit 13 Jahren im Silicon Valley in Kalifornien. Nach 15 Jahren beim deutschen Softwareunternehmen SAP habe ich mich mit einem Gamification- und Innovationsberatungsunternehmen im Herbst 2013 selbstständig gemacht. Dabei arbeite ich mit vielen Startups und grossen Unternehmen, wie beispielsweise GE, SAP, Anheuser Busch, oder Varian Medical Systems. Und dabei hat es sich auch ergeben, dass ich gemeinsam mit anderen Europäischen Expatriates im Silicon Valley das Innovation Center Europe gegründet habe, das europäische Firmen mit dem Silicon Valley verbindet. Auf diesen Webseiten gibt es alle Informationen: http://enterprise-gamification.com/ sowie http://innovationcenter.eu/

Fotocredit Dr. Mario Herger

Freitag, 20. Februar 2015

E-Day 2015 findet am 5. März statt

Genau heute in 13 Tagen geht der E-Day 2015 in Wien über die Bühne. Es handelt sich hierbei um die größte und bekannteste E-Business-Veranstaltung Österreichs mit jährlich ca. 2.500 BesucherInnen vor Ort, 45.000 Zugriffen auf die Livestreams, über 90 Vortragenden und rund 40 Ausstellern. Organisiert wird dieses Event von der Wirtschaftskammer Österreich.

E-Day 2015 in Wien

Das Hauptthema in diesem Jahr ist "Gamification". Unter diesem Buzz Wort versteht man allgemein den spielerischen Ansatz beispielsweise im Marketing oder bei der Motivation von Mitarbeitern. Wie jedes Jahr wird es aber auch Panels zu den Themen Social Media, E-Commerce und vielem mehr sowie diverse Workshops, unter anderem von Google Austria und das E-Day Wunschkonzert geben. Am heurigen E-Day werde ich nicht nur wie in den vergangenen Jahren als interessierter Besucher vor Ort sein, sondern auch als offizieller E-Day 2015 Blog-Partner. Neben den Blog-Beiträgen wird es von meiner Seite auch ein paar Tweets vom Event geben: https://twitter.com/socomdc

Hier alle weiteren Informationen


Dienstag, 17. Februar 2015

...und dann macht es Ping

Ping ist eine ganz brauchbare Applikation für das Smartphone. Angeblich an nur einem Wochenende entwickelt und als Fun Projekt der berühmt berüchtigten Secret Machern vor mittlerweile einigen Monaten gestartet.

Screenshot: iamping.com

Das Konzept hinter der App ist einfach:  In einem ersten Schritt definiert man diverse Topics zu denen man informiert werden möchte. Hier gibt es beispielsweise Kategorien wie "Apps worth downloading", "Daily fortune cookie", "Is it friday yet", "Trending on Twitter" oder "Secrets of the day". Immer wieder im Laufe des Tages macht es in der Folge "ping" am Smartphone und mehr oder weniger informative Notifications werden dargestellt.

Was ist das spannende an dieser Applikation? Nicht mehr der User selbst sucht aktiv nach Informationen sondern die App versorgt einem automatisiert sowie kuratiert mit News und das auch noch in einem wirklich mehr als ansprechenden Design.

Das Motto der Ping Entwickler:
"I’ll keep you notified about things you’re interested in. It’s simple. Just tell me what you like, and I’ll do the rest."

Hier zum Download im Google Play Store

Montag, 16. Februar 2015

Cookie Monster goes Art

Am vergangenen Freitag fand in New York City eine besonders vielversprechende Aktion statt. Das berühmt berüchtigte Cookie Monster aus der Sesamstraße, bei uns sehr beliebt, in den USA absoluter Kult, war medienwirksam auf der sogenannten #CookieArtTour unterwegs.

Screenshot Twitter

Schon am Vormittag wurde das Guggenheim Museum begutachtet. Danach ging es für das Cookie Monster weiter ins Metropolitan Museum of Art und zu guter Letzt wurde dem Museum of Modern Art (MOMA) ein fröhlicher Besuch abgestattet.

Screenshot Twitter

Screenshot Twitter

Dokumentiert wurde die ganze Tour durch Fotos und kurze Videoclips welche über die Social Media Kanäle der einzelnen Museen und natürlich dem offiziellen Kanal des Krümelmonsters veröffentlicht wurden. JA, einen solchen gibt es: https://twitter.com/MeCookieMonster

Diese Aktion ist ein großartiger Ansatz um vor allem Kinder anzusprechen und auf diesem Weg ihr Interesse für Kultur zu wecken. Wenn das Cookie Monster Kunst cool findet und sogar eifrig und begeistert von seinen Erlebnissen twittert, kann ein Museumsbesuch ja doch nicht so langweilig sein wie von vielen Kids angenommen.

Screenshot Twitter

Das Krümelmonster ist sehr beliebt in den USA, eignet sich also ideal als Testimonial und Botschafter für die Ausstellungshäuser. Vor allem wenn man bei der jüngeren Generation Begeisterung und Verständnis für das Thema Kunst wecken möchte. Man kann aber dadurch sicher auch den einen oder anderen älteren "Kunstmuffel" erreichen. Unter den 24.000 Followern des Cookie Monsters finden sich bestimmt nicht nur Kinder. Dass die #CookieArtTour fast ausschließlich über die sozialen Medien gespielt wurde, stellt für New Yorker Verhältnisse, eigentlich eine Selbstverständlichkeit dar. Social Media ist in den USA ein integraler Bestandteil der Unternehmenskommunikation, auch und gerade bei den diversen Kultureinrichtungen.

Sonntag, 15. Februar 2015

Leopold auf Instagram und Twitter

Was macht man um seine neuen Social Media Kanäle bekannter zu machen? Da gibt es natürlich viele Möglichkeiten, die einfachste ist ein Ankündigungsposting auf der jeweils Reichweiten stärksten Plattform, in diesem Fall Facebook mit mehr als 15.000 Fans, zu posten um dadurch auf die anderen Channels aufmerksam zu machen.

©leopoldmuseum
©leopoldmuseum
©leopoldmuseum

Hier die Links zu den seit Jänner 2015 bestehenden Social Media Kanälen des für seine weltweit größte Egon Schiele Sammlung bekannten Museums:

Leopold - Instagram Kanal
Leopold - Twitter Kanal

Mittwoch, 4. Februar 2015

Sechs Monate mit der Moto 360

Seit nun mehr sechs Monaten ist die Smartwatch von Motorola - Moto 360 - fast tagtäglich im Einsatz. Immer noch schaut man gerne aufs Handgelenk, Verarbeitung und Design sprechen für sich. Über den tatsächlichen Nutzen von Smartwatches und Wearables lässt sich aber natürlich streiten. Für Tech Geeks ein absolutes "must have", für die breite Masse derzeit noch nicht spannend genug.

fotocredit mittelmedia
fotocredit mittelmedia
fotocredit mittelmedia

Auch auf Grund der begrenzten Akkulaufzeit. Und trotzdem, der Siegeszug von Smartwatches und tragbarer Technologie ist schon eingeläutet. Warum sollten sich sonst alle namhaften Unternehmen aus dem Technologie Sektor auf diesen Bereich stürzen wie Eichhörnchen auf die geliebten Nüsse. Der Funktionsumfang der Smartwatches wird sich in nächster Zeit aber definitiv erweitern müssen. Nur ein "second (notification) screen" in Kombination mit dem jeweiligen Smartphone wird langfristig sicher zu wenig sein um die Welt oder besser die Handgelenke von Millionen zu erobern. Die Ansätze aber gehen in die richtige Richtung und man muss natürlich auch gespannt sein wie sich der bevorstehende Release der Apple Watch auf die Nachfrage der smarten Begleiter auswirken wird.

Dienstag, 3. Februar 2015

Ein soziales Netzwerk - Made in Europe

Plague - The Network ist ein soziales Netzwerk aus Litauen mit einem anderen Zugang als etwa Facebook oder Google Plus. Bei Plague - verfügbar im Google und Apple App Store - gibt es keine Follower, man teilt Informationen mit bis zu fünf Usern die sich in der Nähe aufhalten. Diese haben dann die Möglichkeit den Beitrag durch swip down weiterzuleiten, sprich zu empfehlen. Falls das Posting auf Interesse stößt, infiziert man dadurch immer mehr User. Swipe up bedeutet übrigens nächstes Posting, das davor verschwindet auf immer und ewig im Daten Nirvana und kann nicht mehr aufgerufen werden. Wie weit sich das Veröffentlichte verbreitet, kann man für den Zeitraum von ein paar Tagen in den Statistiken der App beobachten. Dort finden sich grafisch schön gestaltet der sogenannte "Infection Index" sowie die Post Statistiken.
Anfangs begeistert dieses Konzept. Immer wieder schaut man in die Statistiken wie weit, vielleicht sogar bis in die USA, Asien oder nach Australien, es das Foto, der Text oder beides geschafft haben. Nun nach ein paar Wochen der Nutzung stößt das Network auch schon an seine Grenzen. Obwohl sauber programmiert und vom Design ansprechend gestaltet, fehlt doch der "Unique Content" um tagtäglich die App am Smartphone aufzurufen. Das Problem liegt sicher nicht an Plague selbst, sondern an den Nutzern, deren Postings man schon auf anderen Netzwerken zur genüge gesehen hat. Viele der hochgeladenen Beiträge kennt man beispielsweise schon von Instagram, BuzzFeed oder Imgur.

Spannendes Detail: Vor allem die Belgier, so scheint es, haben Plague fest im Griff. So kommt sehr viel Content und Aktivität aus dem Königreich.

Montag, 2. Februar 2015

Das erste Video mit der neuen Twitter Funktion

Am vergangenen Sonntag gab es die Möglichkeit die neue Twitter Video Funktion zu testen. Gefilmt wurde mit der Standard-Kamera-App des Nexus 5 Smartphones. Kurz davor wurde im selben Rahmen, also mit fast den gleichen Lichtverhältnissen ein Video per Instagram gemacht und hochgeladen. Natürlich bietet weder das eine noch das andere Netzwerk ein wirklich professionelles Video-Tool. Für kurze Momentaufnahmen, abgerufen auf Smartphone oder Tablet, sollte die Qualität der Aufnahmen aber in jedem Fall reichen.
Hier zum Instagram Video

Hier zum Twitter Video

Zusammengefasst lässt sich tatsächlich eine bessere Qualität bei dem Instagram Video feststellen. Das Netzwerk hat aber auch schon mehr Erfahrung mit den kurzen Videos die in der Endlosschleife im Stream der Follower präsentiert werden. Twitters Funktion gibt es erst seit Kurzem und wird sicher noch weiterentwickelt in den kommenden Wochen und Monaten. An sich sollte Twitter aber trotzdem schon mehr Skills mit Video-Tools durch den hauseigenen Dienst Vine gesammelt haben. In jedem Fall auch spannend wie sich dieser in nächster Zeit entwickeln wird. Die Frage ist ob Twitter mehr Vine oder die App-intere Videofunktion pushen wird.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Österreichischer Bob- und Skeletonverband setzt auf soziale Kompetenz

Gemeinsam mit dem "Media Citizen Network" und Social Competence - Digital Consulting wurden die Social Media Aktivitäten der bestehenden Facebook Kanäle - auch in Hinblick auf den FIBT Weltcup von 6. bis 8. Februar in Innsbruck und die 2016 stattfindende Bob/Skeleton Heim-WM - optimiert und intensiviert.
Zusätzlich werden Sportjournalisten, Fans und Follower dieser beiden Wintersportarten nun auch über den Kurznachrichtendienst Twitter mit aktuellen Informationen versorgt. Augenmerk der Web-Kommunikation liegt darauf alle Interessierten über die Aktivitäten des Verbandes genauso wie über die rot-weiss-roten Athletinnen und Athleten zu informieren. 

Donnerstag, 22. Januar 2015

MuseumSelfieDay-2015

Gestern war es wieder so weit. Eine der größten Social Media Aktionen im Kunst- und Kulturbereich fand statt. Der sogenannte "MuseumSelfieDay". Besucherinnen und Besucher werden weltweit dazu aufgerufen in das Museum des Vertrauens zu gehen, dort einen Selfie zu machen und in den diversen, vor allem aber bei Twitter, sozialen Netzwerken hochzuladen. So entstanden weltweit zehntausende Fotos mit dem Hashtag #MuseumSelfieDay.

© Leopold Museum. Edith und Egon Schiele Selfie

Aber nicht nur die Besucher der Museen präsentierten ihre Selfies, sondern auch die Museen selbst. Das Brooklyn Museum (siehe hier) machte bei der Aktion genauso mit wie das British Museum (siehe hier) oder das Leopold Museum (siehe hier) in Wien. Der MuseumSelfieDay erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit, womit wir gespannt sein können wie viele MuseumSelfies es im kommenden Jahr in die Netzwerke schaffen.

Viele der Bilder lassen sich auf dem Twitter Kanal des MuseumSelfieDay abrufen.

Montag, 19. Januar 2015

Ranking nach Shares

Anfang des Jahres ging "Storyclash - Top News" im Google Play Store online. Die bislang nur für Smartphones optimierte App verspricht einiges, etwa die News App der nächsten Generation zu sein. Ob sie diesen hohen Erwartungen gerecht wird, wird sich aber erst in den kommenden Monaten zeigen.
Der Ansatz der App ist aber nicht unspannend. So hat man einen eigenen Algorithmus entwickelt der täglich alle wichtigen Newsportale der Welt, aber auch speziell die im deutschsprachigen Raum, nach Beiträgen durchsucht. Hierbei bezieht man sich auf die Shares der User. So kommt es zu einem Ranking der am meisten geteilten Beiträge bei Facebook, Twitter, etc.

Sonntag, 11. Januar 2015

Social Media Offensive im Namen der Kunst

Seit dem heurigen, noch jungen Jahr, setzt das für seine Egon Schiele Sammlung weltbekannte Leopold Museum vermehrt auf den Einsatz von Social Media Kommunikation. Gemeinsam mit der Social Media Agentur "Social Competence - Digital Consulting" wurde ein Instagram, Pinterest, Google Plus sowie ein Twitter Kanal erstellt. Alle Channels werden in den kommenden Monaten regelmäßig mit sehenswertem Content und speziellen Aktionen aus dem Museum bespielt.

Instagram Kanal Leopold Museum Wien

Das Leopold verspricht sich von diesen Präsenzen eine erhöhte Sichtbarkeit im Web und online Reichweite der eigenen Inhalte sowie einen aktiven Austausch mit Kunst Fans und am Thema Kultur Interessierten aus der ganzen Welt.

Twitter Kanal Leopold Museum Wien

Der Fokus des Leopold Museums liegt auf dem Aufbau einer aktiven online Community, aber auch darauf Informationen über befreundete nationale und internationale Kunsthäuser- und Einrichtungen über diese Kanäle zu verbreiten.

Webseite: http://www.leopoldmuseum.org/
Facebook: https://www.facebook.com/LeopoldMuseum
You Tube: https://www.youtube.com/user/LeopoldMuseumWien
Instagram: http://instagram.com/leopold_museum
Pinterest: https://www.pinterest.com/leopoldmuseum/
Twitter: https://twitter.com/Leopold_Museum
Google Plus: http://goo.gl/T1N21v

Für Fragen: 
social(@)leopoldmuseum.org
office(@)socialcompetence.at

Sonntag, 28. Dezember 2014

Google verwechselt Austria mit Australia

Und wieder einmal ist es passiert. Jemand verwechselt Österreich (Austria) mit Australien. In diesem Fall hat es jetzt Google erwischt. Zu sehen in einem neuen Android Werbespot der die Highlights des vergangenen Jahres in Down Under zeigt und sicher nicht ganz ernst gemeint ist. Zu finden ist das Video sowie alle weiteren Werbespots für Googles Betriebssystem auf dem offiziellen Android You Tube Kanal: https://www.youtube.com/GoogleMobile

©mittelmedia

Sonntag, 21. Dezember 2014

Inside the Googleplex

Das Hauptquartier von Google - der Googleplex - befindet sich im Herzen des Silicon Valleys am Rande der kleinen Stadt Mountain View. Wobei der Campus mit dutzenden Gebäuden selbst einer Stadt gleichkommt. Beliebtestes Fortbewegungsmittel sind die Google gebrandeten Fahrräder. Selbige sind aus Versicherungsgründen aber nur Mitarbeitern des Unternehmens vorbehalten.

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Auf dem Campus gibt es zum Wohl der zahlreichen Mitarbeiter auch einige Lokale, von Restaurants bis hin zu Coffeeshops. Wie man erfährt kommen auch regelmäßig Foodtrucks vorbei um den Mitarbeitern zusätzlich kulinarische Abwechslung zu bieten, wobei sich das Essen in den Kantinen durchaus sehen lassen kann. So gibt es gesunde und vegetarische Alternativen genauso wie Sushi, Burger oder Pizza. Für die Mitarbeiter und deren Gäste sind sowohl Essen als auch Getränke kostenlos. 

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In die internen Räumlichkeiten kommt man nur als Gast in Begleitung eines Google Angestellten und fotografieren ist natürlich strengstens verboten. Die Arbeitsbereiche wie auch der Communityspace sind hell und freundlich eingerichtet, unterscheiden sich aber nicht groß von anderen kreativen Arbeitsplätzen, wie man sie im Silicon Valley kennt. Einladend wirken sie aber in jedem Fall. 

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Auch der Google Store am Areal ist einen Besuch wert. Neben Shirts, Tassen oder Taschen, natürlich gebrandet mit Ingress, Maps oder You Tube Logos, gibt es allerlei Mitbringsel und Goodies. Aber Vorsicht, man bekommt nur in Begleitung eines Google Mitarbeiters, sprich als Gast des Unternehmens, Zugang zum Shop. Google Devices, wie etwa die eigene Nexus Reihe, sucht man dort allerdings vergebens. Es handelt sich um einen reinen Merchandising Shop. 

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Tipp: Wer Abends in lockerer Atmosphäre mit dem einen oder anderen Google Engineer ins Gespräch kommen möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch in der Red Rock Coffee Company in der Castro Street / Mountain View. Im oberen Stockwerk finden fast täglich einschlägige Meetups und Besprechungen statt. Die Atmosphäre ist sehr locker - wie überall im Silicon Valley - und man kommt schnell ins Plaudern. 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Die Welt versammelt sich bei NestGSV

"Warum sollten Startups nach San Francicso, wenn wir doch hier im Valley genügend Platz haben?", fragt sich Kayvan Baroumand, der Founder und Chairman des bekannten Silicon Valley Accelerator "Nest GSV". Nest befindet sich auf einem großzügigen Gelände in Redwood City. Der Ort nennt sich "Mid Point Technology Park" und ist bewusst auf der Mitte des Weges zwischen San Francisco und San Jose angesiedelt.


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In dieser Area befinden sich bis zu 80% aller wichtigen Firmen. Die meisten verfügen wie Nest GSV über einen großen Campus. Für Baroumand war es die richtige Entscheidung nicht in das derzeit boomende San Francisco zu ziehen sondern mit Nest im Valley zu bleiben. Die Vorteile gegenüber einem Sitz in einer Großstadt überwiegen für ihn. "Das Silicon Valley ist konsistent gut für alle Startups, zudem ist das angenehme Wetter ein nicht unwesentlicher Faktor und es gibt genügend Platz. Außerdem ist das Valley die beste Schule wenn man international bestehen möchte, hier lernt man mitzumischen und sich durchzusetzen. Das Silicon Valley ist kein geplantes Projekt, sondern ein funktionierendes Ökosystem, das hier entstanden ist."

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Für den Standort spricht auch die friedliche Umgebung und das enorme Platzangebot. So verfügt Nest am Gelände über ein eigenes Fitnesscenter und eine Gartenanlagen, die zusätzlich Platz gibt um sich wohl zu fühlen. 65% der Räumlichkeiten bei Nest sind Community Space. Das Ziel heißt - wie so oft im Silicon Valley - "get together" und Community Building.

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Wie man erfährt definiert man sich selbst als Innovationen-Netzwerk in dem verschiedenste Menschen aus allen Regionen der Welt zusammenarbeiten. Hier treffen Startups auf Universitäten, Serviceprovider und potentielle Investoren. Was vor Ort geboten wird? Ein funktionierendes Netzwerk wodurch das Engagement der beteiligten Personen vereinfacht werden soll. Unterstützung findet Nest GSV von vielen Seiten, auch aus der Politik. So war zuletzt das Weiße Haus zu Besuch und es gibt immer wieder Support durch die kalifornische Regierung.

"Wichtig ist es alle zusammenzubringen. Wir verstehen uns, gemeinsam mit unseren Partner aus der Privatwirtschaft, als Brückenbauer. Unser Fundament sind Ressourcen."

Durch das "Go Silicon Valley" Programm der Wirtschaftskammer Österreich (WKO / Advantage Austria)  finden sich auch immer wieder heimische Unternehmen am NestGSV Campus ein. Nest fungiert als Partner von Advantage Austria in Kalifornien. Für die Unternehmen liegt der Mehrwert vor allem darin, ein besseres Verständnis für den US Markt zu bekommen. Die eingeladenen Firmen sollen etwas über die Strukturen des Valleys erfahren und dieses Wissen für ihr Unternehmen nutzbar machen. Insgesamt waren in den vergangenen Perioden an die 90 Startups aus Österreich bei Nest GSV eingemietet. Seit fünf Jahren ist die WKO offizieller Partner von Nest. Man erzählt in diesem Zusammenhang gerne von der Vorreiterrolle Österreichs im Vergleich mit den anderen europäischen Staaten.

©mittelmedia

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Dr. Rudolf Thaler (links im Bild) ist seit einigen Jahren in den Staaten und fungiert als österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles, womit er auch für die Betreuung der Startups im Silicon Valley zuständig ist:

"Oft bekommen österreichische Unternehmen hier zunächst einen Kulturschock. Es gibt meistens nur eine Chance für Startups zu überzeugen. Zwei Minuten Zeit bei einem Pitch sind üblich. Für österreichische Firmen ist es hier anfangs gewöhnungsbedürftig. Es ist daher auch besonders wichtig richtiges Pitchen zu lernen. Eine durchdachte Strategie ist von Bedeutung sowie gutes Auftreten, da die Partnerschaft nicht mit dem Projekt sondern mit der Person eingegangen wird - selbige muss zu 100% überzeugen. Investoren können es sich im Silicon Valley aussuchen in welches Startup sie investieren wollen. Man kann hier nicht einfach auf gut Glück anrufen und einen Termin vereinbaren - meistens gibt es tatsächlich nur eine Chance und die muss man ergreifen! Es ist wichtig einen Partner zu haben der den Erstkontakt herstellt und das ist in unserem Fall Nest GSV."

Die Philosophie von Nest GSV ist einfach: alle sollen von Markttrends profitieren. Die Silicon Valley Niederlassung ist hier als Schnittstelle zu anderen Märkten positioniert. Die Welt - von Kayvan Baroumand als "Global Meltingpot" bezeichnet - soll unabhängiger werden. Besonders stolz ist man auf das "Open Exelietor Program" - ein Trainingsprogramm in das mehrere Firmen investiert haben. Der Telekommunikationsanbieter Verizon beispielsweise 8 Millionen USD. Startups werden mit diesem Budget Trainings und Mentoring zur Verfügung gestellt. Auch Verizon schickt Experten zu Nest. Mehrwert für die Sponsoren? Sie lernen Startups und deren Mitarbeiter schon in einer frühen Phase kennen und können so Potential und nötige Investitionen gleich zu Beginn abschätzen.

Die Räumlichkeiten werden auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Im Herbst fungierte Nest als Art-Gallery in der Werke von jungen Künstlern aus der Umgebung ausgestellt wurden . "Das Ziel war das Zusammenbringen von Kunst und Technik Kompetenz. Von anderen Sektoren lernen und dadurch im eigenen Bereich besser werden." sagt Baroumand.

Zum Ende des Gespräches noch nach einem fundamentalen Tipp für Tech und Web Startups gefragt, antwortet Baroumand schnell: "Die Techniker sollten beim Netzwerken lieber daheim gelassen werden - da sonst die Big Player wie Google oder Facebook kommen und die Leute abwerben." (lacht)

Zwei spannende Details am Rande: Im Gebäude wo sich heute Nest befindet, wurde die erste Rutsche des Silicon Valley installiert, noch lange vor Google und andere Tech-Unternehmen. Überdies wurde hier das "@" entwickelt - ein Zeichen dass heute jedem geläufig ist der schon einmal eine Mail versendet hat.